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Was wir wissen ist ein Tropfen; was wir nicht wissen, ein Ozean.
Isaac Newton (1643-1727) Philosoph und Mathematiker

Akupunktur

Der Begriff Akupunktur leitet sich von den lateinischen Worten acus = Nadel und pungere = stechen ab. Dabei umfasst dieser Begriff nicht die eigentliche chinesische Bezeichnung „Shen Shiu“ (auch Zhen Jui)“ für diese Therapiemethode. Übersetzt bedeuten diese Begriffe nämlich „Stechen und Brennen“. Das bedeutet also, dass die Akupunktur im eigentlichen Sinne zwei Techniken beinhaltet: die Reizung definierter Hautareale unter anderem durch den Einstich von Nadeln und/oder die Verabreichung von Wärmeenergie mittels Moxibustion (es handelt sich dabei um lokale Wärmeapplikation durch das Abbrennen von Moxastäbchen – mit Papier umwickelte Beifußblätter – an den Akupunkturpunkten). Die Akupunktur verwendet physikalische (Nadeln, Laser) und chemische (Akuinjektion = Injektion von verschiedenen Arzneimitteln in Akupunkturpunkte) Reize an genau definierten Hautarealen sowohl zu therapeutischen als auch diagnostischen Zwecken bei funktionellen, reversiblen Erkrankungen und zur Besserung von schweren Krankheiten.

In der traditionellen chinesischen Veterinärakupunktur werden Akupunkturpunkte als Shu Xue bezeichnet. Shu bedeutet Durchgang oder Kommunikation und Xue steht für Loch oder Ausgang. Also ist die ürsprüngliche Bedeutung von Shu Xue „ein Loch in der Haut, das über einen Meridian (Jing) oder ein Netzgefäß (Luo) mit einem oder mehreren inneren Organen kommuniziert“. Nach der Theorie der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) kommuniziert jeder Akupunkturpunkt mit einem Zang- oder Fu-Organ des Körpers und spiegelt den Zustand des Organs wieder. (Die Körperorgane werden in sechs Yin- und sechs Yan-Organe unterteilt, die zusammen als Zang-Fu-Organe bezeichnet werden) Weist ein Organ pathophysiologische Veränderungen auf, können einer oder mehrere der zugeordneten Akupunkturpunkte druckempfindlich sein oder sonstige Abweichungen, wie Farbveränderungen oder Verhärtungen der Haut zeigen. Werden die Punkte mit Akupunktur behandelt, können die Wirkungen das damit kommunizierende Organ über den Meridian erreichen.

Es wurde festgestellt, dass die Haut über dem Akupunkturpunkt einen verringerten Hautwiderstand aufweist. Bei den meisten Akupunkturbehandlungen geht der Nadelstich tiefer und reicht bis in die subkutanen Strukturen von Hypodermis, Faszie, Muskel oder andere tiefe Gewebe. Wenn diese Strukturen durch eine Akupunkturnadel stimuliert werden, kann eine besondere Empfindung hervorgerufen werden, die als „De Qi-Gefühl“ bezeichnet wird. Man geht heute davon aus, dass das De Qi-Gefühl (=“Erreichen der vitalen Energie Qi“) für die therapeutische Wirkung der Akupunktur entscheidend ist.

Bei Tieren lässt sich das De Qi durch Köperreaktionen wie Muskel- und Hautzucken, Abwehrverhalten oder Lautäußerung verfolgen. Wird das De Qi Gefühl an einem Akupunkturpunkt über Muskulatur ausgelöst, so kann man – bei Menschen und Tieren – beobachten, dass die Nadel vom Muskel festgehalten wird.

Die Akupunktur ist eine besondere Form der Hautreiztherapie, die im Fernen Osten schon vor ca. 6000 Jahren entwickelt wurde. Damals haben tibetanische Priester versucht, mittels Bambusspitzen verschiedene Krankheiten ihrer Hausrinder zu heilen. Im alten China wurde diese Methode dann für den Menschen angepasst; aus den Bambusspitzen wurden mit der Zeit silberne und goldene Nadeln. Nach Jahrhunderten der praktischen Anwendung und zahlreichen modernen wissenschaftlichen Studien existieren nunmehr weitere Methoden der Akupunktur. Ich habe mich unter anderem für die Arbeit mit dem CEPES-Laser entschieden.
Der CEPES-Laser bietet drei Behandlungsformen:

  • Rotlicht-Laser
  • Pulsierendes Magnetfeld
  • Substrateinschwingung

Dabei wird ein auf Akupunkturpunkte gerichteter Laserstrahl in den Meridianen weitergeleitet. Ein pulsierendes Magnetfeld mit physiologischer Pulsfrequenz (9Hz) hat eine Eindringtiefe von ca. 30 cm. Das Magnetfeld unterstützt durch Resonanzstimulierung der Laserwirkung nachhaltig. Das pulsierende Magnetfeld kann als Transport- und Informationsschiene für körperfremde und körpereigene Bioinformationen genutzt werden (z.B. für homöopathische Mittel, Nosoden, Eigenblut, Allergene und Bachblüten).

Generell muss festgestellt werden, dass die Akupunktur nur bei allen funktionellen, reversiblen Erkrankungen indiziert ist. Was bereits zerstört ist, kann durch Akupunktur nicht geheilt werden. Die Therapieform normalisiert Organfunktionen, die reflektorisch bzw. regulatorisch gestört sind.

Anwendungsgebiete der Akupunktur können sein:

1. Funktionelle Störungen im Bereich des muskulären Bewegungsapparates:

  • akuter traumatischer Schmerz,
  • Schmerzsyndrome im Bereich der Wirbelsäule,
  • Erkrankungen des Knie- und Sprunggelenks,
  • Schmerzsyndrome im Bereich der Vorderextremitäten,
  • funktionelle Störungen u. Schmerzsyndrome im Bereich der Hüfte u.d. Oberschenkel

2. Beeinflussbare funktionelle innere Organerkrankungen:

  • Gastritis,
  • Stoffwechselstörungen,
  • Scheinträchtigkeit.

3. Weitere Indikationen zur Akupunkturbehandlung können sein:

  • Hauterkrankungen,
  • allgemeine Immunstimulation,
  • postoperative Rehabilitation.

In China gilt der Satz:

„Um eine Krankheit zu behandeln bedarf es keinen großen Arztes, um
die Gesundheit zu erhalten aber eines wahren Meisters“
.

 

Tierpraxis für Naturheilkunde Karola Zedler – Telefon 0391 7 37 48 74 – info@tierheilpraxis-zedler.de