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Wenn man die Natur einer Sache durchschaut hat,
werden die Dinge berechenbar.

(aus dem Film „Blade“)

Nosodentherapie

Die Grundlage für die Nosodentherapie ist die Homöopathie. Die Isopathie oder Isotherapie, zu der die Nosodentherapie zu zählen ist, ist eine besondere Therapierichtung der Homöopathie.

Nosoden sind homöopathische Arzneimittel, welche nach Vorschrift des homöopahtischen Arzneibuches (HAB), im Gegensatz zu allen anderen Homöopathika, aus Krankheits- oder Stoffwechselprodukten von Menschen, Tier, Mikroorganismen oder Viren hergestellt werden können. Es gibt Fertignosoden, die Sie in der Apotheke käuflich erwerben können und es gibt die "Auto-Nosode".

Als "Auto-Nosode" werden solche Nosoden bezeichnet, bei denen das Ausgangsmaterial für die Nosode vom Patienten selbst stammt. Bei der Auto-Nosodentherapie wird gewährleistet, das das individuelle Krankheitsgeschehen des Patienten erfasst wird. Die Auto-Nosoden Therapie eignet sich besonders gut für rezidivierende, also immer wiederkehrenden Infekten, Hauterkrankungen, gastroenterologischen Beschwerden (Magen, Dickdarm und Dünndarm), chronischem Schnupfen, Mykosen (Pilzerkrankungen), Futtermittelallergien und Intoxikationen (Unverträglichkeiten).

Für die Herstellung der Auto-Nosoden können folgende Ausgangsmaterialien genutzt werden: Abstrich von Schleimhäuten, Urin, Stuhl, Sputum (=Auswurf), Haut/Schuppen, Haare, Gewebe/Punktat, Kultur von Mikroorganismen.

Immer mehr chronische Erkrankungen sind auf Störungen des Immunsystems zurückzuführen. Dabei ist es das Immunsystem, das dem menschlichen oder tierischen Körper das Überleben in der Umwelt überhaupt erst ermöglicht. Die orale Therapie mit der Auto-Nosode ist heute ein unverzichtbarer Bestandteil einer ganzheitlichen immunologischen Therapie, z.B. bei rezidivierenden Infekten. Erkennt man den Darm als den Ort an, an dem die Mehrzahl aller Antigenkontakte (Nahrungsmittel, Umweltgifte, Erreger etc.) stattfinden und immunologisch beantwortet werden, so ist klar zu verstehen, weshalb eine erfolgreiche Immuntherapie nur auf oralem Wege, d.h. über die Darmschleimhaut erfolgen kann. Denn über den Darm mit seiner großen Oberfläche sind Tiere stärker den Umweltbedingungen ausgesetzt als über ihre Körperoberfläche. Ein intensiver Kontakt zwischen Organismus und Futterbestandteilen, Bakterien, Mykosen, Viren und Giften entsteht über die Darmschleimhaut. Deshalb ist eine intakte Darmflora unablässig für die Immunabwehr. Entscheidende Bestandteile der Immunabwehr sind Milz, Thymusdrüse, Knochenmark und Lymphknoten vor allem aber auch ein lymphatisches Gewebe im Ileum (Krummdarm). Diese kleinsten Lymphfollikel in der Darmschleimhaut, Peyer'sche Plaques genannt, übernehmen ca. 80 % der Immunabwehr. Wie sagte doch Pfarrer Kneipp schon vor vielen Jahren so treffend?! "Der Tod liegt im Darm begraben."


Tierpraxis für Naturheilkunde Karola Zedler – Telefon 0391 7 37 48 74 – info@tierheilpraxis-zedler.de